Chronologie Villa Bertha, Maria-Viktoria-Straße 2

Villa Bertha, Maria-Viktoria-Straße 2  -  Foto: Werner Lukaszewicz
Villa Bertha, Maria-Viktoria-Straße 2 - Foto: Werner Lukaszewicz

Mit dem Bau der evangelischen Stadtkirche zwischen 1855 und 1864 war das Gelände bis zur Holzhofgasse Lagerplatz. Bei der Versteigerung des Lagers durch die Stadt kaufte der Baumeister und Architekt Bernhard Belzer einen Teil des Geländes und errichtete 1874 die Maria-Victoriastraße 2 und das Pendant Schillerstraße 1, welche mit den Turmbauten das Entré zur Ludwig-Wilhelmstraße bilden. Namensgeberin wurde seine Frau Bertha.

 

Stationen:

 

1879 Verkauf an Wladimir Potemkin, dieser gehörte dem Kirchenkomité für den Bau der russischen Kirche an;

 

1885 Verkauf an eine Comtesse d'Averay, eine geborene Emilie Hirth aus Gaggenau und Witwe von Comte Louis Charles Theophile de Bésiade d'Averay;


 

1927 Sie wohnte bis zu ihrem Tod in der Villa. Unter den Mietern war: 1906 Hofbankier E. Müller, der Erzpriester der russischen Kirche Nikolaus Appraxin und ab 1910 Dr. Paul Müser, dirigierender Arzt des Wöchnerinnen-Asyls (ehemals Josefinenheim);

 

1940 am 27.März erwirbt Imanuel Luft und Ehefrau Franziska geb. Gmünd das Gebäude;

 

1952 am 20. August übernimmt die Witwe das Haus;

 

1972 erben die Töchter Gertrud Rehm (geb. Luft) und Martha Völker (geb. Luft);

 

1974 erwirbt Architekt Heinz J. Knapp das Gebäude und richtet sein Büro im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss für sein Team ein;

 

1976 war schlussendlich der Beginn des Badener Weinkellers;

 

1979 am 18. Juli gab es eine eingehende Besprechung mit Walter Fritz, da die Weinstube sich zu einem Restaurant mit umfangreicher Menükarte entwickelt hatte. Die Küche wurde somit für einen Vollbetrieb umgebaut;

 

1982 In Abstimmung mit dem Denkmalamt erfolgte eine umfassende Sanierung der Fassaden und Dachaufbauten.